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RPA ist gescheitert?!

Warum Prozessautomatisierung häufig scheitert

Im Rahmen der Shared Services & Outsourcing Woche in Berlin haben wir mit Anwendern und Experten der RPA Technologie einen Workshop durchgeführt und sind der Frage nachgegangen, ob RPA gescheitert ist?

Viele lizenzbasierte Standard-Tools vermitteln den Eindruck, dass RPA für jedes Unternehmen in-house umsetzbar ist. Zudem locken die Vorteile, die die Technologie versprechen: Massive Kostenersparnisse und signifikante Effizienzsteigerung bei minimalinvasiver und schneller Implementierung. Doch nach ersten Pilotprojekten ist oftmals die anfänglicher Euphorie verflogen.

Gründe für diese Ernüchterungswelle werden bereits intensiv in den großen Beraterhäusern diskutiert: Unterschätzung der Komplexität der zu automatisierenden Prozesse, der Trugschluss, ohne Programmierkenntnisse, RPA implementieren zu können sowie eine fehlende Mitarbeiterkommunikation. In unserem Workshop haben wir diese Faktoren validiert.

Neben der Technologie muss das Augenmerk vermehrt auf der richtigen Methode liegen. Diese gilt es zu beherrschen. Das Prozessverständnis ist hierbei der Schlüssel zum Automatisierungserfolg. Da sich nicht jeder Prozess automatisieren lässt, muss zunächst eine fachkundige Auswahl getroffen werden. Im Anschluss lässt sich die richtige Herangehensweise in fünf Phasen einteilen und bildet das Fundament für einen nachhaltigen Implementierungserfolg. Zielführend sind maßgeschneiderte RPA-Lösungen. 

Sobald erste Prozessautomatisierungen erfolgreich umgesetzt wurden, empfiehlt sich eine „Two Vendor-Strategie“ zu verfolgen: Einen Anbieter beispielsweise für kleinere Prozesse mit geringeren Durchlaufzeiten und einen Anbieter für komplexere Prozesse, die eine hohe monatliche Frequenz aufweisen. Dies hat den Vorteil eines natürlichen Wettbewerbs, der sich für das Unternehmen in besseren Preiskonditionen und optimalen Ergebnissen widerspiegelt.

Zum Download des Thesenpapiers „VON DER RPA-EUPHORIE ZUR ERNÜCHTERUNG!„.